Vita

Auflistung  meiner bisherigen Stationen „Along the path“!

Dietmar Bahner,  geb. 14.01.1963 in Rheydt / Mönchengladbach

  • April 1992 Einführung in die Transzendentale Meditation (TM)  durch Rolf Otto Mönchengladbach. Erläuterung: Transzendentale Meditation ist eine Mantra Meditation, die von Maharishi Mahesh Yogi ( Guru der Beatles ) in den 50’er Jahren in Amerika und Europa populär wurde.
  • 1995 Siddhi Kurs (TM) in Aachen und  Seelisberg (Schweiz). TM Aufbau Kurs.
  • 1992 bis 1996 Aufenthalte in verschiedenen TM Centern in Spanien,  Holland und Schweiz. In Almarimar, Vlodrop und Seelisberg. In verschiedenen Arbeitsbereichen Seva (bedingungsloser Dienst) geleistet.
  • Bis 2004 TM / Siddhis praktiziert. Transzendentale Meditation / Mantra Technik.
  • 02.05.2004  Einführung in Vipassana und Anapanasati Meditation ( S.N. Goenka ). In der Tradition von Sayagyi U Ba Khin.
  • Insgesamt 17 Vipassana Kurse a´10 Tage in europäischen und indischen Zentren absolviert:
    – Belgien / Dilsen, Dhamma Pajjota, ( übersetzt  „Licht Dhammas“ )
    – Deutschland / Triebel, Dhamma Dvara.
    – Indien /  Dehradun, Dhamma Salia. (übersetzt „Wasser des Dhammas“ )
    – Indien/ Savasti, Dhamma Suvatthi. ( übersetzt „Wohl des Dhammas“)
    – Indien/ Bodhgaya, Dhamma Bodhi. ( übersetzt „Erleuchtung des Dhammas“)
    – Indien/ Chengannur, Dhamma Ketana. ( übersetzt „Zeichen des Dhammas“)
  • April 2018 SOL Hypnose Ausbildung in Mönchengladbach, Wickrathberg. Verifizierte Prüfung zum SOL Hypnose – Therapeuten voraussichtlich im September 2018.
  • September 2018 – April 2019 SOL Hypnose Therapeut in der Klinik im LEBEN, Greiz.
  • Mai 2018 Metta Kurs mit Visu Teoh (9 Tage ) Pauenhof,  Nähe Krefeld.
    Seit März 2019 in Vorbereitung zur Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie.
    Ausbildung zur Betreuungskraft SGB XI § 43b April 2020
  • 4wöchiges Praktikum Hospiz der Diakonie in Falkenstein (Villa Falgard)
  • Ausbildung zur Sterbe- und Trauerbegleitung Grundkurs Juni 2020
  • Ausbildung Vertiefungskurs Sterbe und Trauerbegleitung Juni 2020
  • Seit August 2020 Ehrenamt im Hospiz Falkenstein
  • August 2020 Kursleiterschein für Autogenes Training (AT)

Nach einer persönlich schwierigen Zeit ergab es sich, das ich mit 28 Jahren, 1992, die Transzendentale Meditation kennenlernte und sich für mich damit die Welt der bewussten inneren Wahrnehmung öffnete. Ich war so davon angetan, das ich mein „normales“ Leben aufgab, um mich der Meditation zu widmen. Ich entschloss mich (bedingungslosen ) Dienst „Seva“ zu leisten und daran teilzuhaben, dass viele Menschen die Gelegenheit bekommen, Meditation zu erlernen. Die darauffolgenden Jahre verbrachte ich in Spanien, Schweiz und Holland in verschiedenen TM Projekten und TM Zentren. Dort lernte ich u.a. vegetarisch/ vegan zu kochen. Interessant waren vor allem die Begegnungen und das Zusammenleben mit Menschen verschiedener Herkunft, die alle auf ihrem persönlichem Weg der Selbstverwirklichung waren.

Nach 13 Jahren regelmäßiger Praxis, wechselte ich 2004 aufgrund einer immer schon vorhandenen, heilsamen Anziehung zum Buddhismus.  Ich lernte Vipassana und *Anapana kennen und somit das direkte Schauen der Realität, wie sie sich im Hier und Jetzt darstellt. Sich selbst im Licht der Realität betrachtend, erreicht man mit der Zeit mehr und mehr Klarheit, was die eigene Person betrifft. Wir erkennen Konditionierungen, Gewohnheiten und Muster, die unser Sein und unser Miteinander bestimmen und können eindeutig das Heilsame vom Unheilsamen unterscheiden. Persönliche Veränderungen stellen sich dann automatisch ein und mit der Gewissheit, das sich alles in einem ständigen Fluss der Veränderung befindet, wächst in uns Gelassenheit.

2006 konnte ich mir den Traum erfüllen wieder nach Indien zu reisen. Dort war ich bereits 1998 und 1999 für mehrere Monate. Ich lebte in Indien bis 2015 wobei ich „Visa“ bedingt jedes Jahr für einige Wochen ausreisen musste. Ich praktizierte Yoga und Karate und meditierte weiterhin 2 mal täglich. Ich arbeitete in einer Sprachschule, bereiste mit meinem Motorrad alle Himmelsrichtungen Indiens. Auch hier traf ich auf unzählig viele Menschen, die auf ihrem spirituellen Weg waren. In Indien läßt es sich auch gut meditieren, da es in Indien auch als „normal“ , zum Alltag gehörend angesehen ist. Einer der Höhepunkt meines Aufenthaltes war der „buddhistische Jakobsweg“ ( so nenn ich ihn 🙂 ), dem ich Sept. 2014 bis Feb. 2015 mit dem Motorrad im Nordosten Indiens  und Süden Nepals folgte. Ich besuchte die Orte, an denen der Buddha Siddharta Gotama während seines Daseins verweilte. Darunter Sravasti, Kushi Nagar, Lumbini, Bodh Gaya, Sarnath und Varanasi.

Jetzt befinde ich mich im 28. Jahr meiner Meditationspraxis. Die Meditation ist längst ein Teil von mir geworden und gehört wie das morgendliche aufstehen zum Tagesablauf. Mittlerweile erlebe ich die Höhen und Tiefen des Lebens weitaus gelassener als dies in der Vergangenheit der Fall war. Es gab viele Umwege, Irrwege, Schwierigkeiten, Schmerzen, Verluste, Trennungen und Tod auf dem Weg aber sobald man beginnt die Dinge des Lebens als gegeben anzunehmen, verliert man ein gutes Stück Furcht davor. Sich im Hier und Jetzt der Realität hinzugeben, jene mit offenen Armen anzunehmen, erfordert Kraft und Mut jedoch erfüllt sich in meinen Augen dadurch erst der Sinn des Lebens. Die Realität ist so wie sie ist. Wir begegnen Schmerz, Freude, Verlust, Glück, Geburt, Tod fortwährend unser ganzes Leben lang, und die begleitenden Empfindungen / Emotionen haben natürlich sehr großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Wir begreifen irgendwann, das sie, wie alles andere auch, der Veränderung unterliegen. Das Annehmen und akzeptieren dieser natürlichen, immer wiederkehrenden Prozesse erleichtert uns das Loslassen. Aber dies ist nicht zu schaffen, indem man versucht rein intellektuell diese Wahrheiten zu erfassen. Wir müssen die Realität der Veränderung mit ganzem Wesen wahrnehmen, erleben und verstehen.

Für mich war es ein großes Glück, das ich relativ früh die Meditation kennenlernen konnte. Um meine Errungenschaften zu teilen, habe ich mich entschlossen, als Meditationslehrer zu arbeiten und diejenigen Menschen zu begleiten, die ein ernsthaftes Interesse haben, diesen Weg zu gehen.

*Anapanasati bedeutet Achtsamkeit auf die Atmung. Allerdings ohne jegliche Anstrengung  bzw. Konzentrationsbemühungen. Durch Loslassen und Zulassen sowie dem urteilslosen Betrachten der Dinge bzw. dem annehmen der Dinge, so wie sie sind, gelangt man schnell in entspannte Körper- und Geisteszustände.  Wir beobachten den Atem – Prozess ohne einzugreifen oder zu manipulieren. Dieses  aktive Zuschauen hilft uns mit der Zeit auch andere Prozesse wahrzunehmen und jene für sich alleine stehen lassen zu können (Gedanken, Gefühle sowie Empfindungen).
Die Technik ist erwähnt in der Mahjjima Nikaya Sutta ( Lehrrede ) 118. Sie heißt Anaapanaasati. Wir beginnen mit der Achtsamkeit auf den Atem so wie er sich uns zeigt und wechseln dann individuell die Meditationsobjekte, angelehnt an die Lehrrede.

Mögen alle Wesen glücklich, zufrieden und befreit sein!